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Leitlinien der Waldorfpädagogik für die Altersstufe von 3 bis 9 Jahren
Teil I und Teil II 

Leitlinien der Waldorfpädagogik - Teil 1Teil I: Die Waldorfpädagogik und ihre Praxis in Elternhaus, Kindergarten und Schule geht von einer die gesamte Biografie und Entwicklung prägenden Bedeutung der ersten Lebensjahre und der Kindheit aus. Sie hat daher ein einheitliches, die ganze Kindheit und Jugend umfassendes Bildungskonzept.
Die menschenkundliche Grundlegung dieser Pädagogik durch die Erkenntnisse Rudolf Steiners erfährt durch neuere Forschungen in der Medizin, der Psychologie und durch die Neurowissenschaften beachtliche Bestätigungen, und die waldorfpädagogische Praxis erlebt einen wachsenden Zuspruch von Eltern. Gleichzeitig wird gegen sie immer wieder der Vorwurf der "Romantisierung" von Kindheit erhoben, der aktuell mit der Forderung einhergeht, bereits "die fitten Vierjährigen" einzuschulen.

In der Tat stellt die in einigen Bundesländern begonnene Vorverlegung des Einschulungsalters die bisherige institutionelle Umsetzung der Waldorfpädagogik in Kindergarten und Schule vor eine besondere Herausforderung. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass eine menschenkundlich begründete Pädagogik, die explizit die gesamte Entwicklung des jungen Menschen im Blick hat, gute Voraussetzungen und Erfahrungen für eine integrative Neukonzeption des Übergangs Kindergarten - Schule besitzt.

Die Aufgabe dieser Broschüre ist es, für die Umgestaltungsprozesse leitende Motive zu formulieren, nicht nur für Erziehrinnen und Erzieher, für Lehrerinnen und Lehrer, vielmehr auch für Eltern in Waldorfeinrichtungen und für die interessierte Öffentlichkeit. Dabei stellen die Autoren, Rainer Patzlaff und Wolfgang Saßmannshausen, die waldorfpädagogischen Aspekte zur Kindheit in den Kontext der aktuellen Bildungsebatte und darüber hinaus auch in einen gesamtbiografischen Zusammenhang mit der an Bedeutung zunehmenden Frage, was den Menschen leiblich und seelisch gesund erhält (Salutogenese). Nicht zuletzt mit dieser Dimension wird der Horizont der gegenwärtigen, meist mehr auf kurzfristige Nützlichkeitserwägungen gestützten öffentlichen Debatte erheblich erweitert.

 

Teil II
Von Telse Kardel, Claudia McKeen, Rainer Patzlaff, Wolfgang Saßmannshausen u.a.
In einem zweiten Schritt folgt hier nun die systematische Beschreibung der Waldorfpädagogischen
Bildungsziele, Bildungsbereiche und Bildungsbedingungen für die Kindheit von 3 bis 9 Jahren. Die Ausführungen wurden mit den Kollegien der deutschen Waldorfkindergärten und der deutschen Waldorfschulen inhaltlich abgestimmt. Sie sollen die Gleichwertigkeit des waldorfpädagogischen Konzepts mit den Zielsetzungen staatlich erlassener Bildungs- oder Orientierungspläne belegen und so zur gleichberechtigten Anerkennung in der pluralistischen Bildungslandschaft des deutschen Erziehungswesens beitragen.

 

 Leitlinien der Waldorfpädagogik - Teil 2

 

Beide Broschüre können für jeweils 3,-- Euro zzgl. Versandkosten bestellt werden bei:
Firma Drucktuell, Postfach 10 02 22, 70827 Gerlingen,
Fax (0 71 56) 94 43-44
E-Mail h.bartsch@drucktuell.de

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