Waldorfstiftung
Der Bund der Freien Waldorfschulen hat eine
unselbstständige Stiftung ins Leben gerufen. Ihr Zweck: die finanzielle
Förderung der Waldorfpädagogik und der Waldorfschulbewegung. Mit ihren Mitteln
wird die Waldorf-Stiftung sowohl Initiativen der waldorfpädagogischen
Lehrerbildung als auch Sachinvestitionen der Waldorfschulen unterstützen. In
beiden Bereichen ist in den vergangenen Jahren immer mehr Finanzierungsbedarf
entstanden, den die Schulen und Lehrerseminare nur schwer aus eigener Kraft
aufbringen können. Denn als Einrichtungen in freier Trägerschaft bekommen sie
deutlich weniger Geld aus öffentlichen Mitteln als staatliche Schulen und
Hochschulen.
Die Waldorf-Stiftung ist als gemeinnützig
anerkannt und war im Juni 2001 mit einem Anfangskapital von 50.000 Mark
ausgestattet. Inzwischen ist das Stiftungsvermögen durch Zustiftungen von 164
Stiftern und aufgrund mehrerer Vermächtnisse auf rd. € 5.000.000.- angewachsen.
Aber auch die Geldgeber haben einen Vorteil:
Das Kapital, das sie einbringen, ist bis 20.450 Euro pro Jahr steuerlich
abzugsfähig.
Der Appell zur Unterstützung der Stiftung
richtet sich an alle Freunde der Waldorfpädagogik, an natürliche und
juristische Personen: Ihr finanzieller Beitrag kommt ausschließlich Initiativen
der Waldorfschulbewegung zugute.
Möchten Sie die Waldorf-Stiftung fördern?
Sie können dies auf unterschiedliche Weise tun: durch eine Zustiftungen, ein Vermächtnis. Ihren Wünschen entsprechend bestimmen Sie selbst ob der Betrag dem Fonds International (Unterstützung waldorfpädagogischer Einrichtungen im Ausland), dem Fonds Recht auf Kindheit (Waldorfpädagogik im Vorschulalter), dem Ribbek-Fonds (Waldorfpädagogische Einrichtungen in Berlin-Brandenburg) ‑ oder unserem Stiftungsstock zugute kommen soll.
Er kann aber auch zeitnah als Spende verwendet werden. Bitte geben Sie den entsprechenden Verwendungszweck an.
Das alles geht schnell und unkompliziert über das Onlineformular.
Die Ausschüttung 2008 erfolgt in Gesamthöhe von € 230.000,--
Bundeshaushalt: 65.000
Neuausrichtung der Erziehungskunst, Unterstützung für Teilnehmer aus
Osteuropa bei der Tagung in Greifswald, Finnische Eurythmieaufführung in
Greifswald, Entwicklungshilfe für die Schule in Bayreuth.
Pädagogische Forschungsstelle: 20.000
Die Mittel sind für die Durchführung von Projekten bestimmt
Internationales: 15.000
Waldorfschulen in Semily/Tschechien 1000 € und in McGregor/Südafrika 2000 €,
Eurythmieausbildung in Avignon/Frankreich 2000 € und Kiew/Ukraine 3000 €,
Menschenkundetagung der IAO in Osteuropa 7000 €
Grenzüberschreitender Schulbesuch,
„Schule ohne Grenzen“: 6.000
Lübeck 2000 €, Frankfurt/Oder 4000 €
Investitions- und Aufbauhilfe/Oberstufe: 70.000
Vaihingen/Enz, Prien, Ravensburg, Berlin-Dahlem,
Schopfheim, Ismaning, Frankenthal, Freiburg-Rieselfeld, Mainz, Kassel, Witten 1
Kleinprojekte: 3.000
Schülerinsel Berlin-Kreuzberg 2000 €,
Chinesischprojekt Marburg 1000 €
Qualitätsentwicklung: Startpaket für neue Schulen 8.000
Fonds
Eurythmie: (siehe auch unter „Internationales“) 3.000
3000 € Eurythmieprojekt Nordbayern
Lehrerbildung: 36.000
19.000 € Seminar Stuttgart, 5.000 € Seminar Kassel,
3.000 € Seminar Kiel, 5.000 € Initiative
Fremdsprachen,
3.000 € Seminar Berlin, Internetgestützte
Lehrerausbildung 1000 €
Recht auf
Kindheit 2.000
Kinderstube Kiel 2000 €
Ribbek 2.000
Oberstufenprojekt Potsdam 2.000 €
Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft, Konto 77 20 700, BLZ 601 205 00.
Weitere Informationen:
Bund der Freien Waldorfschulen,
Hansjörg Hofrichter, Wagenburgstr. 6, 70184 Stuttgart,
Tel. 0711/21042-21,
E-Mail: waldorfstiftung@waldorfschule.de
Stuttgart, Januar 2008
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