Bund der Freien Waldorfschulen

Die deutschen Waldorfschulen haben sich unter der Bedrohung durch den Nationalsozialismus 1933 und dann 1946 erneut zu einem Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit dem Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen. Es handelt sich um eine föderative Vereinigung, die die Autonomie der einzelnen Waldorfschule nicht antastet, wohl aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahrnimmt.

Mitglieder

Korporative Mitglieder sind derzeit in Deutschland 217 Waldorf- und Rudolf-Steiner-Schulen sowie 10 Seminare/Hochschulen für Waldorfpädagogik.
Daneben gibt es ca. 1800 persönliche Mitglieder.

Ziele und Aufgaben des Bundes:

  • Eintreten für ein freies und selbstverwaltetes Schulwesen (freies Geistesleben)
  • Förderung und Entwicklung der Pädagogik Rudolf Steiners (Waldorfpädagogik)
  • Zusammenarbeit mit Institutionen, die auf dem Gebiet der Waldorfpädagogik im In- und Ausland tätig sind
  • Unterstützung und Beratung der einzelnen Schulen
  • Koordination schulpolitischer Aktivitäten
  • Veranstaltung von öffentlichen Tagungen zur Waldorfpädagogik
  • Planung, Durchführung und Koordination von Lehrertagungen, Fachtagungen, Fortbildungen und Kolloquia
  • Finanzierung der Lehrerbildung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Herausgabe der Zeitschrift Erziehungskunst